Projekte

Wir initieren und unterstützen Projekte die für die Region von Bedeutung sind. 

 
ÖQV-Vernetzung im Raum Arch - Büren - Leuzigen - Oberwil - Rüti (BORAL)

Das Umsetzungsprogramm zum Regionalen Teilrichtplan für die zweite Programmperiode 2011 bis 2016 wurde dem Kantonalen Amt für Gemeinden und Raumplanung am 26. November 2010 zur Vorprüfung eingereicht. Die Massnahmen für alle Massnahmengebiete wurden einheitlich formuliert. Die Vorprüfungsresultate liegen vor, es mussten nur wenige Anpassungen vorgenommen werden. Am 28. März 2011 fand bereits die Informationsveran-staltung für die Landwirte statt. Das neue Ziel, eine Vernetzungsqualität von 6% im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erreichen, ist anspruchsvoll, aber erreichbar. Nebst den Gemeinden Büren, Oberwil und Rüti, beteiligen sich neu die Gemeinden Arch und Leuzigen an der Trägerschaft. Das Amt für Landwirtschaft des Kantons Bern hat beschlossen, die Beratung zu intensivieren und wir haben einen Berater bestimmt, der im Mai 2011 die entsprechenden Kurse besuchen wird. Neu werden die Trägerschaften dazu verpflichtet, alle Bewirtschafter mindestens einmal pro Vernetzungsperiode zu beraten. Neu im Kanton Bern ist auch, dass ab 2012 die Kontrollen nicht mehr durch die Trägerschaft, sondern durch eine akkreditierte Kontrollstelle erfolgen werden.

 
ÖQV-Vernetzung Oberer Leberberg

Die drei Projekte Bettlach-Altreu, Grenchen und Selzach-Bellach wurden zusammengelegt. Die Laufdauer wurde (2008 bis 2015) gemittelt um alle Projekte gleichzeitig abschliessen zu können.  Der Zielerreichungsgrad ist mit 96.7% beachtlich.

Massnahmengebiet
BUBR
EBBG
EXWE
EXWI
HEUF
ROBR
TOTAL
IST-DZV
SOLL
1Bettlach - Altreu

388

0

300

6‘504

375

 

7‘567

6‘390

7‘573

2

Grenchen

240

0

0

4‘589

140

50

5‘019

4‘845

5‘650

3

Selzach-Bellach

3‘130

2

0

4‘296

0

0

7‘428

6‘132

7‘475

TOTAL in Aren

3'758


2

300

15'389

515

50

20'014

17'367

20'698

BUBR: Buntbrachen; EBBG: Einheimische standortgerechte Einzelbäume;  EXWE; extensiv genutzte Weiden; EXWI: extensiv genutzte Wiesen; HEUF: Hecken, Ufer- Feldgehölze (ohne Krautsaum); ROBR; Rotationsbrachen;

 
ÖQV-Vernetzung Wasseramt

Das Projekt Wasseramt dauert von 2009 bis 2014). Insgesamt sind schon 6.9% der Landwirtschaftlichen Nutzfläche vernetzt. Der Zielerreichungsgrad beträgt nach 3 Jahren bereits rund 80%.

Massnahmengebiet
BUBR
EBBG
EXWE
EXWI
HEUF
ROBR
TOTAL
IST-DZV
SOLL
4
Wasseramt
340

55
9‘177
505
187
10‘631
10‘840
13‘349

BUBR: Buntbrachen; EBBG: Einheimische standortgerechte Einzelbäume;  EXWE; extensiv genutzte Weiden; EXWI: extensiv genutzte Wiesen; HEUF: Hecken, Ufer- Feldgehölze (ohne Krautsaum); ROBR; Rotationsbrachen;

 
ÖQV-Vernetzung Bucheggberg, Nennigkofen-Lüssligen, Mittlerer Leberberg

Die Projekte Bucheggberg, Nennikofen-Lüsslingen und Mittlerer-Leberberg starten im Jahr 2011 und dauern bis 2016. Die Planung sieht eine mittlere Vernetzung von 8.8% vor.

Massnahmengebiet
BUBR
EXWE
EXWI
HEUF
HOFO
STREUE
WIWI
IST-DZV
SOLL
1
Bucheggberg
900
635
11‘200
1‘730
0
0
0
13‘496
14‘465
2
Nennigkofen-Lüsslingen
1‘000
710
3‘830
210
120
50
130
5‘585
6‘050
3
Mittlerer Leberberg
200
470
4‘450
250
750
0
700
5‘952
6‘820
TOTAL in Aren
2‘100
1‘815
19‘480
2‘190
870
50
830
25‘033
27‘335
 
Bekämpfung des Litterings im Aare- und Emmeraum

Die Umsetzung des Konzeptes Naherholung Aareraum Büren - Solothurn wurde im Jahr 2005 erfolgreich gestartet. Die Aktion gegen das Littering, beinhaltend Reinigungsarbeiten (ausgeführt durch die Hilfswerke Pro Work AG Grenchen und Perspektive Solothurn), wird seit 2007 gemeinsam mit der repla espaceSOLOTHURN weitergeführt. Für das Jahr 2012 haben insgesamt 6 Bernische und 12 Solothurnische Gemeinden ihre Beteiligung zugesichert. Nach den Vorkommnissen des Vorjahres, wird im Bettlachrank ein Fahrverbot verhängt. Durch koordinatives Wirken und durch Informationsarbeit werden wir die Gemeinde bei der Einführung und Durchsetzung dieser Massnahme unterstützen.

 
Flughafen Grenchen und Nachbarschaft

Die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Grenchen wird weiter intensiviert. Die REPLA GB hat die, mit den Nachbarregionen repla espace Solothurn und seeland.biel/bienne, bestehende Vereinbarung erweitert und den Flughafen als vollwertigen Partner mit einbezogen. Dadurch sitzen alle am Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozess beteiligten Parteien am gleichen Tisch. Die REPLA GB erhofft sich dadurch mehr Wirkungseffektivität. Die in den An- und Abflugschneisen des Flughafens Grenchen liegenden Gemeinden verteilen sich auf die Gebiete des Vereins seeland.biel/bienne, der REPLA GB und der repla espace SOLOTHURN. Die Pistenverlängerung und mögliche damit verbundene, flankierende Massnahmen werden ein zentrales Thema bilden. Die Voltenkontrolle wurde nach dem ersten Versuchsjahr aufgrund der gemachten Erfahrungen überprüft und optimiert. Beispielsweise wurde ein Eskalationsverfahren für die Sanktionierung von unerlaubten Überflügen entwickelt. Die Sanktionen verschärfen sich entsprechend der Wiederholungen von der Belehrung über den Verweis zur Verzeigung an das BAZL.

 
Zusammenarbeit seeland.biel/bienne - REPLA GB

Die beiden Vereine Regionalplanung Grenchen-Büren und seeland.biel/bienne haben ihre Zusammenarbeitsbestrebungen intensiviert und es den Gemeinden der Region Grenchen-Büren ermöglicht, Doppelmitglieder in beiden Organisationen zu werden ohne dabei finanziell bestraft zu werden. 

Die gegenseitige Einsitznahme der Vorstandsmitglieder in den Gremien der beiden Organisationen hat schon wesentlich zur Nutzung von Synergien beigetragen. Namentlich in den Bereichen Verkehr- und Siedlung sowie Ver- und Entsorgung konnten Fortschritte erzielt werden.

 
 
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